Stellenabbau: Ford will 12.000 Stellen streichen
- Konzern bestätigt entsprechende Gerüchte
Der Autokonzern Ford will wegen der schlechten Ertragslage bis zum Jahresende weltweit rund 12.000 Arbeitsplätze streichen. Entsprechende Medienberichte wurden von der Konzern-Zentrale bestätigt.
Außer den 1700 Stellen, die in Deutschland wegrationalisiert werden, sind mehrere tausend Arbeitsplätze in den USA und in Kanada betroffen.
Der US-Konzern wolle seine Lohnkosten bis Ende 2003 um zehn Prozent senken. Insgesamt beschäftigt Ford 350.000 Mitarbeiter in aller Welt, davon rund 28.000 in Deutschland.
Die US-Geschäftsbank Goldman Sachs hatte vergangene Woche unter Berufung auf eigene Berechnungen mitgeteilt, dass in der heimischen Automobilindustrie in den kommenden vier Jahren bis zu 50.000 Stellen wegfallen könnten.
Der weitere Personalabbau wird durch eine Übereinkunft der drei großen US-Autokonzerne Chrysler, Ford und General Motors sowie einiger Zulieferer mit der US-Autogewerkschaft United Auto Workers (UAW) ermöglicht.
(apa)
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