Förderungen: FC Kärnten weist Rechnungshof-Kritik zurück
- Präsident Jörg Haider vermutet "politische Kampagne"
- PLUS: Alle Infos zur laufenden Bundesliga-Saison 2003/04!
·Heimsieg
FC Kärnten feiert
vs Admira 2:0-Sieg
·Grazer Derby
"Sturm-Herz" ist wieder erwacht
·Trendwende?
Sturm kann noch siegen: 2:1 vs GAK
·Mordanschlag
Kartnig poltert gegen irre Fans!
·ALLE INFOS ZUR BUNDESLIGA!
Die Abschlusstabelle
der Saison 2003/04
·Torschützenliste der Saison 03/04
Kollmann ist der beste Bomber der Saison
·Reden Sie mit!
Austria holt Derby - verdienter Sieg?
·Die Umfrage: Wer wird BL-Meister?
Heißt der Meister wieder Austria oder packt's GAK
Nach dem 2:0-Heimsieg gegen die Admira Mittwochabend geht der FC Kärnten auch abseits des Rasens in die Offensive. Präsident Jörg Haider wies die vom Landesrechnungshof erhobene Kritik zurück. Alle vom Land gewährten Förderungen seien widmungsgerecht verwendet worden, das könne man belegen. Haider vermutet eine "politische Kampagne" hinter den Anschuldigungen.
Der LRH hatte mehrmals festgestellt, dass über Förderungsmittel kein Nachweis erbracht worden (in Summe handelt es sich um rund 18.500 Euro) oder eine Nachvollziehung nicht möglich gewesen sei.
Die Kritik des LRH gehe in erster Linie in Richtung Jugendsportakademie, aber treffen wolle man den FCK, weil "es in ein paar Monaten Wahlen gibt", so Haider. Er verwies auf eine Aussage von SPÖ-Vorsitzenden LHStv. Peter Ambrozy, "wir werden solange suchen, bis wir etwas finden". Deshalb habe Ambrozy auch die Überprüfung durch den LRH veranlasst. "Ich habe mich nie in sportliche Belange eingemischt und auch nie den Verein für politische Zwecke missbraucht", betonte der Landeshauptmann.
"Ich habe lediglich für eine gute finanzielle Basis gesorgt." Bei einem Budget von rund sechs Millionen Euro würde maximal eine Million von der öffentlichen Hand kommen. "Jetzt wird versucht, Idealisten zu diskriminieren, nur weil es politisch in den Kram passt".
(apa)
