Formel 1: Teamchefs stimmen neuem Qualimodus zu
- Beide Quali-Einzelzeitfahren künftig am Samstag
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Die Teamchefs der Formel 1 haben einer Änderung der Qualifikation mit Beginn der Grand-Prix-Saison 2004 zugestimmt. Die zwei Runden werden künftig am Samstag gefahren, anhand des zweiten Trainings wird die Startaufstellung ermittelt.
Laut Aussagen von Minardi-Teamchef Paul Stoddart wird das Qualifying vom Freitag ganz wegfallen und durch zwei freie Trainingseinheiten zwischen 11.00 und 12.00 Uhr sowie 14.00 und 15.00 Uhr ersetzt. Das Samstag-Einzelzeitfahren (das freie Training am Vormittag bleibt) wird hingegen von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr um eine halbe Stunde ausgedehnt.
Die Fahrer erhalten zwei Versuche, schnelle Runden zu fahren. Für die Erste wird die Startreihenfolge nach der Rangliste des letzten GP's festgelegt und nicht wie bis bisher das WM-Zwischenklassement. Im entscheidenden Umgang muss wie bisher der Langsamste der ersten Einheit zuerst wieder auf den Kurs.
Stoddart glaubt, dass diese Regelung die kleineren Teams benachteilige. So könnte beispielsweise Michael Schumacher um 14.00 Uhr als Erster auf die Strecke und würde bei einer allfälligen Bestzeit den Mechanikern über eine Stunde Zeit geben, den Wagen für den zweiten Versuch optimal einzustellen. Wertvolle Zeit, die den schwächeren Teams kaum zur Verfügung stehen wird.
Der Vorschlag von Formel-1-Chef Bernie Eccelstone, das Qualifying auf Sonntag zu verschieben und somit den zahlenden Zuschauern mehr zu bieten, wurde klar verworfen.
Weitere wurde vereinbart, die Testfahrten pro Team während der Saison auf 48 Tage zu beschränken. Wie bereits im Vorfeld angekündigt, darf künftig pro Rennwochenende nur ein Motor eingesetzt werden. Dieser muss somit mindestens 700 km überstehen. (APA/red)
