Montag, 29. September 2003

Nach langer Verletzungspause: Schwartz will in Melbourne ihr Comeback geben

  • 24-Jährige laborierte an Handgelenksverletzung
  • Japan: Eschauer in 1. Runde out

Es sieht so aus, als hätte der Leidensweg von Barbara Schwartz nun bald ein Ende. Die 24-jährige Niederösterreicherin, die zuletzt bei den diesjährigen Australian Open WTA-Punkten nachgejagt war und dabei Mitte Jänner als Qualifikantin die dritte Runde erreicht hatte, hofft auf ein Comeback Anfang des kommenden Jahres und auf ein Antreten in Melbourne beim ersten Grand Slam-Turnier 2004.

Sie ist zuversichtlich, dass ihr nun kein medizinischer Rückschlag mehr in die Quere kommt. Schwartz hatte bei den US-Open im August 2002 erstmals Schmerzen in ihrem linken Handgelenk verspürt und sich einer ersten Operation unterzogen. Das Comeback war allerdings nur von kurzer Dauer, denn immer wiederkehrende Sehnenprobleme im Handgelenk des linken Schlagarms erforderten weitere medizinische Eingriffe im Februar, April und Mai. Seither arbeitet Schwartz mit speziellen Therapien an ihrem Comeback.

Nun sieht sie endlich wieder Licht am Ende des Tunnels. "Die Schmerzen sind im Vergleich zu denen, die ich nach den vorigen Operationen gehabt habe, fast null", erklärte die 24-Jährige, die seit wenigen Tagen wieder ein normales Balltraining absolvieren kann.

Schwartz, die im WTA-Ranking einen Verletztenstatus bekommen hat, wird als Nummer 105 wieder in das Geschehen eingreifen. Acht Turniere kann sie dann mit diesem Special-Ranking bestreiten. Die frühere Nummer 40 der Weltrangliste, die das ÖTV-Team im Fed Cup 2002 fast im Alleingang zu einem Sensationssieg über die USA geführt hat, ist inzwischen auf Rang 183 abgerutscht.

Eschauer in Japan out
Schlecht begann die neue Tennis-Woche aus österreichischer Sicht: Werner Eschauer musste sich beim mit 690.000 Dollar dotierten ATP-Turnier in Tokio schon in der 1. Runde geschlagen geben. Gegen den Qualifikanten Tasuku Iwami (JPN) setzte es eine klare 0:6,4:6-Niederlage.

(apa/red)

29.9.2003 10:57