Schönborn: Papst "letzten Tagen seines Lebens" nahe
- Wiener Erzbischof: "Erleben einen Papst, der im Sterben ist"
·Papst erholt
Bei Generalaudienz voller Tatendrang
·Neue Kardinäle
Papst stellt Weichen für seine Nachfolge
·Johannes Paul
Papst stand kurz vor Darm-Not-OP!
·Neue Kardinäle
Einige Kurzporträts zum Durchklicken!
·Ihre Meinung
Soll sich der Papst zurückziehen?
·Das Leben von Johannes Paul II.
Die Papst-Biographie: Bilder und Infos!
"Der Papst nähert sich den letzten Tagen und Monaten seines Lebens." Mit diesen Worten ließ Wiens Erzbischof Christoph Schönborn Anfang Oktober aufhorchen. Auch ein so "erfülltes und intensives Leben" wie jenes des Papstes "geht einmal zu Ende", so der Kardinal. Schönborn-Sprecher Erich Leitenberger schränkte jedoch ein: "Die Aussage Kardinal Schönborns ist philosophisch zu sehen."
Schönborn: Dies sei "ganz natürlich". Neu oder ungewohnt sei, dass jemand "unter den Blicken der Weltöffentlichkeit" auf diesen Zeitpunkt zu gehe. "Die gesamte Weltöffentlichkeit erlebt einen Papst, der krank ist, der behindert ist und der im Sterben - ich weiß nicht wie aktuell er im Sterben ist - der sich den letzten Tagen und Monaten seines Lebens nähert", sagte Schönborn wörtlich.
Der Gesundheitszustand des Papstes, der als an Parkinson Erkrankter "nicht immer den Speichel halten kann", werde von den Medien "unerbittlich" gezeigt, sagte Schönborn. Dies sei zum Teil menschlich berührend, zum Teil schockierend. Doch Johannes Paul II. scheue sich nicht davor, schließlich "könnte er sich auch zurückziehen". Es sei nämlich auch ein "ganz starkes Zeichen für unsere an Gesundheitsreligions-Wahn erkrankte Gesellschaft, dieses Gegenbild zu sehen".
(APA/red)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
