Neues Notstromsystem sorgte für Londoner Verkehrschaos
- Ursache für Londoner Stromausfall im August geklärt
- Vorläufiger Untersuchungsbericht der Energie-Aufsichtsbehörde
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Der massive Stromausfall, der London Ende August zeitweilig ins Chaos stürzte, ist von einem fehlerhaft installierten neuen Notstromsystem verursacht worden. Zu diesem Schluss gelangt ein vorläufiger Untersuchungsbericht, den die Energie-Aufsichtsbehörde Ofgem vorlegte.
Mangelnde Investitionen in die privatisierten Stromnetze seien als Grund auszuschließen.
Bis zu 500.000 Menschen waren am 28. August in der Hauptverkehrszeit von dem Ausfall in der Hauptstadt und in angrenzenden Regionen überrascht worden. Die Stromunterbrechung dauerte eine gute halbe Stunde. Am schwersten war das Londoner U-Bahnnetz betroffen gewesen, 60 Prozent der Züge waren stehen geblieben. Zehntausende Menschen machten sich zu Fuß auf den Heimweg oder wichen auf Busse und Taxen aus.
Der Londoner Bürgermeister Ken Livingstone hatte von einer "Schande" gesprochen und mangelnde Investitionen in die Stromversorgung und bei der Londoner U-Bahn verantwortlich gemacht. Dem widersprach die Aufsichtsbehörde in ihrem Bericht. Seit ihrer Privatisierung seien 16 Milliarden Pfund (22,4 Milliarden Euro) in die Stromnetze investiert worden, dies sei mehr als vor der Privatisierung.
(apa, red)
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