Wahlkampf: Frauen protestieren gegen Schwarzenegger
- Frauengruppe "Code Pink" liefert sich Schreiduelle mit Arnie-Anhängern
- Maria Shriver springt auf Wahlkampftour auf

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In der Endphase des kalifornischen Gouverneurswahlkampfs ist es am Samstag bei Wahlveranstaltungen von Arnold Schwarzenegger zu einigen Auseinandersetzungen gekommen. Mitglieder der Frauengruppe "Code Pink" drückten in Pleasanton lautstark ihren Unmut gegen die Kandidatur Schwarzeneggers aus. Sie werfen ihm sexuelle Übergriffe auf Frauen vor.
Der Protest in Pleasanton mündete in ein Schreiduell mit Mitarbeitern der "Join Arnold"-Wahlkampagne. Die Frauen wurden hinter die Pressetribüne gedrängt, zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Fans des Kandidaten kam es nicht.
"Schwarzenegger hat eine mehr als 30-jährige Geschichte sexueller Übergriffe auf Frauen", sagte eine der Demonstrantinnen von "Code Pink", Carol Norris, gegenüber der APA. In einer halbherzigen "Entschuldigung" habe er sein Verhalten "spielerisch" genannt. "Wir wollen keinen Gouverneur, der den Unterschied zwischen Spielerei und sexueller Belästigung nicht kennt", sagte sie.
Schwarzeneggers Sprecher Rob Stutzman wies anschließend gleich alle weiteren Vorwürfe gegen den Kandidaten zurück. Bis zu den Recall-Wahlen am Dienstag würden vielleicht noch weitere Frauen mit Anschuldigungen zu den Medien gehen. "Es gibt immer verwirrte Personen", meinte Stutzman dazu.
Am Samstag hat sich auch Maria Shriver der viertägigen Bus-Tour durch Kalifornien angeschlossen. Die künftige "First Lady von Kalifornien", stellte Schwarzenegger seine Gattin in Pleasanton vor. "Arnold ist der beste Ehemann und Vater", meinte Shriver. Die Wähler sollten selber entscheiden ob sie den Anschuldigungen gegen ihn Glauben schenkten oder ihr, seiner Ehefrau. (apa)
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