Nach Wahlen: Gusenbauer weist VP-Kritik zurück
- "Typische Reaktion eines schlechten Verlierers"
- SP-Chef will "Reformdruck erhöhen"

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Die SPÖ erhofft sich nach den Landtagswahlen weiteren Aufschwung auf Landes- und Bundesebene. "Für uns Sozialdemokraten gilt der Grundsatz: In Linz beginnt's", frohlockte der sichtlich gut gelaunte SP-Chef Alfred Gusenbauer bei einer Pressekonferenz am Montag. Kritik am Wahlkampf des oberösterreichischen SP-Vorsitzenden Erich Haider wies er zurück. Eine Personaldiskussion auf Bundesebene erwartet Gusenbauer nicht.
Seiner Meinung nach präsentiert sich die SPÖ in der Obmann-Frage geschlossener als die ÖVP. So habe Haider in Oberösterreich angeboten, sich mit ihm, Gusenbauer, plakatieren zu lassen, wenn sich Landeshauptmann Josef Pühringer mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel plakatieren lasse. Pühringer habe das Angebot aber ausgeschlagen und versucht, sich von der Bundespartei abzugrenzen. Trotzdem sei sowohl in Oberösterreich als auch in Tirol diese "zwei Firmen Theorie" der ÖVP gescheitert, so Gusenbauer.
VP-Kritik zurückgewiesen
Kritik der ÖVP am Wahlkampfstil Haiders wies Gusenbauer zurück: "Das ist die typische Reaktion eines schlechten Verlierers." Oberösterreichs SPÖ habe in der Vergangenheit die "besseren Konzepte" präsentiert. Die ÖVP habe die selbst gesteckten Ziele weder in Tirol noch in Oberösterreich erreicht. "Wir haben bei beiden Landtagswahlen unsere eigenen Erwartungen bei weitem übertroffen", freute sich Gusenbauer. Und: "Die Bundes-SPÖ verschaffte ihren Landesparteien Rückenwind, während die Bundes-ÖVP ihren Landesorganisationen Gegenwind verschaffte." (apa/red)
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