Nach OÖ-Wahl: Pühringer kritisiert Bundesregierung
- Landeshauptmann: voest-Privatisierung war falsch
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Nach dem bescheidenen Zugewinn von 0,7 Prozentpunkten bei der Landtagswahl macht Oberösterreichs Landeshauptmann Pühringer die Bundesregierung hauptverantwortlich für das schwache Abschneiden. Der Zeitpunkt der voest-Privatisierung sei falsch gewesen, meinte Pühringer am Montag im ORF-Radio.
Pühringer wollte die Schuld zwar nicht an Bundeskanzler Schüssel abschieben: "Ich bin kein Schuldverteiler." Gleichzeitig stellte er aber fest, besser als das Land Oberösterreich "kann man nicht dastehen". Der Landeshauptmann betonte, dass niemand unfehlbar sei, ihm seien aber keine Fehler bewusst.
Auf die Frage, ob nun ein Aufstand aus den Bundesländern drohe, sagte Pühringer: "Aufstand ist nicht das Thema." Die Frage sei, wie man eine Situation herstellen könne, in der nicht die Arbeit der Bundesregierung zu einem "gedämpften Ergebnis" führe. (apa)
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