Wahl-Umfrage: SPÖ vor ÖVP, FPÖ stürzt ab, Grüne legen zu
- ISMA für "profil": Nur mehr 6 Prozent für Schwarz-Blau
- Bundespräsident: Heinz Fischer vor Benita Ferrero-Waldner
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Nach dem Voest-Verkauf und der geplanten ÖBB-Reform, sinkt die Beliebtheit der Regirung immer weiter: Bei Nationalratswahlen käme die SPÖ derzeit auf 41, die ÖVP auf 36 Prozent. Die Grünen würden deutlich die Freiheitlichen überholen und lägen bei 13 Prozent, die FPÖ stürzte auf 8 Prozent ab. Das besagt eine im Auftrag von "profil" durchgeführte Umfrage des ISMA-Institutes zur politischen Lage in Österreich.
Die Koalition hat in der Gunst der Wähler weiter verloren, so das "profil" in seiner aktuellen Ausgabe. 68 Prozent der Österreicher geben an, mit der Arbeit der Regierung nicht zufrieden zu sein. Nur mehr sechs Prozent sprechen sich für eine schwarz-blaue Regierung aus, 38 Prozent wünschen sich dagegen eine Große Koalition, 29 Prozent bevorzugen Rot-Grün und 18 Prozent ein Bündnis zwischen ÖVP und Grünen.
60 Prozent der Österreicher sind der Meinung, der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider trage die Schuld am Niedergang der FPÖ. Nur 14 Prozent machen FPÖ-Obmann Herbert Haupt für die Wahlniederlagen verantwortlich, 34 Prozent die Regierungsbeteiligung der FPÖ.
Bundespräsident: Fischer als Favorit
In der Frage der Bundespräsidenten-Wahl kristallisiert sich der Zweite Nationalratspräsident Heinz Fischer als Favorit heraus. In einer Stichwahl zwischen Fischer und Außenministerin Benita Ferrero-Waldner läge der Nationalratspräsident laut "profil"-Umfrage mit 52 zu 40 Prozent voran. (apa)
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