4.173: Neuer Höchststand bei Zivildienern
- 75 Prozent aller Zuweisungen inzwischen nach Wunsch
4.173 junge Österreicher sollen am 1. Oktober ihren Zivildienst antreten. Insgesamt werden es damit heuer mehr als 9.500 sein. Im Vorjahr war die Zahl noch unter 9.000 gelegen. Als Begründung für die Steigerung nannte Zivildienst-Chef Achrainer den verstärkten Kontakt zu den Zivildienst-Einrichtungen und das Bestreben, wartende Zivildienstpflichtige abzubauen.
Nach Angaben des Geschäftsführers der Zivildienstverwaltungs-GmbH, können mit den exakt 9.517 Zuweisungen 98,5 Prozent des angemeldeten Bedarfs abgedeckt werden. Im Vorjahr war dieser Wert bei 98,2 Prozent gelegen.
Das Innenministerium hat die Zivildienstverwaltung am 1. April des Vorjahres an das Generalsekretariat des Roten Kreuzes übertragen, das zu diesem Zweck die Zivildienstverwaltungs-GmbH gegründet hat. Auf der Habenseite seiner Einrichtung verbucht Achrainer den verstärkten Kontakt zu den Zivildienern und den Zivildienst- Einrichtungen. So sei es in der Zwischenzeit gelungen, dass 75 Prozent der Zuweisungen in der Zwischenzeit dem Wunsch aller Betroffenen entsprechen.
Ein Service der Verwaltungsgesellschaft seien auch zusätzliche Zuweisungstermine im November und Dezember, wenn dies von der Einrichtung und dem Betroffenen gewünscht werde. Achrainer schätzt, dass auf diesem Weg in diesem Jahr noch einmal rund 50 junge Männer ihren Zivildienst antreten werden. Grundsätzlich erfolgen die Zuweisungen zu den drei Hauptterminen Februar, Juni und Oktober.
(apa)
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