"Pyramidenspiel-Prozess": Beginn heute in Wels
- Nach Terminkollision auf heute verschoben
- Sechs Männer erleichterten in 80er-Jahren Tausende um 23 Millionen Euro

Eine Terminkollision war laut Gericht der Grund, warum der schon längst geplante Beginn des Prozesses um ein euroapweites "Pyramidenspiel" in Wels verschoben werden musste. Doch heute ist es soweit. In dem Prozess müssen sich sechs Männer verantworten, ihnen werden von der Anklage Betrug und Bildung einer kriminellen Organisation vorgeworfen.
Sie hatten in den achtziger Jahren ein internationales, pyramidenähnliches Spiel aufgezogen. Tausende Teilnehmer aus zahlreichen Ländern seien dabei um insgesamt 23 Mio. Euro geschädigt worden, sagt der Staatsanwalt. Die Angeklagten weisen jede Schuld von sich, es sei alles nach den vereinbarten Regeln abgelaufen. Bei einem Spiel könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass jemand verliert, so die Argumentation der Verteidigung.
(apa, red)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
