Montag, 29. September 2003

Studenten: Sie geben Geld vor allem für's Wohnen aus

  • Einnahmen vor allem aus Erwerbstätigkeit und Familien-Unterstützung

Party, Party, Party? Offenbar nicht: Die österreichischen Studenten geben ihr Geld vor allem für's Wohnen aus. Laut der aktuellen Studierenden-Sozialerhebung verwenden sie durchschnittlich mehr als ein Viertel ihrer Lebenserhaltungskosten für Miete, Strom und Heizung bzw. Möbel und Wohnungsrenovierung.

Aufgewendet wird das durchschnittliche Studenten-Budget rund 1.040 Euro monatlich (inklusive Naturalleistungen) für monatliche Ausgaben wie Wohnen inkl. Nebenkosten (231 Euro), Ernährung (167 Euro), Freizeit und Hobbys (65 Euro), Fahrzeug (57 Euro), Kleidung und Schuhe (56 Euro), den Studienbeitrag (54 Euro) sowie Telefon, Handy und TV (51 Euro).

Eingerechnet sind dabei schon die eventuell auch als Naturalleistungen konsumierten Aufwendungen - wenn ein Student also etwa bei seinen Eltern wohnt oder seine Miete von diesen übernommen wird.

Regelmäßige Haupteinnahmequelle ist die Erwerbstätigkeit im Semester (375 Euro), gefolgt von elterlichen Zuwendungen (189 Euro) und der Studienbeihilfe (79 Euro). Einmalige Einnahmen stammen vor allem aus Ferialjobs (68 Euro) und Ersparnissen (19 Euro). Naturalleistungen wiederum stammen vor allem von den Eltern (137 Euro) und dem Partner (34 Euro).

Interessantes Detail: Die durchschnittlichen monatlichen Lebenshaltungskosten von männlichen Studenten sind etwas höher als jene ihrer weiblichen Kommilitonen. Dies ist insbesondere auf höhere Kosten für Ernährung und höhere Verkehrskosten zurückzuführen.
(apa, red)

29.9.2003 09:49