Weltweiter Boom: Kamerahandys überholen Digitalkameras
- Absatz lag im ersten Halbjahr 2003 bei 25 Mio. Stück
- 2008 soll die durchschnittliche Auflösung 5 Megapixel betragen
Im ersten Halbjahr 2003 sind weltweit erstmals mehr Kamerahandys als Digitalkameras verkauft worden. Laut Angaben des britischen Marktforschungsunternehmens Strategy Analytics sind in der ersten Jahreshälfte 25 Mio. Kamerahandys über den Ladentisch gegangen, im ersten Halbjahr 2002 waren es noch vier Mio. gewesen.
Aber auch das Wachstum am Digitalkamera-Markt kann sich sehen lassen. Mit 20 Mio. verkauften Geräten konnte das Ergebnis der Vorjahresperiode verdoppelt werden.
Die Nachfrage nach Kamerahandys ließ vor allem in Japan und Südkorea die Verkaufszahlen in die Höhe schnellen. Führende Hersteller in der ersten Jahreshälfte waren Nec und Panasonic mit je 14,9 Prozent vor Nokia mit 14,1 Prozent Marktanteil. Insgesamt rechnet das Marktforschungsunternehmen 2003 mit 65 Mio. verkauften Mobiltelefonen mit integrierter Digitalkamera.
Bis 2008 wird der Markt laut Strategy Analytics weltweit auf 49 Mrd. Dollar anwachsen und die durchschnittliche Auflösung der Kamerahandys soll bereits bei fünf Megapixel liegen. (pte/red)
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