Neuer Voest-Großaktionär Scharinger bricht in NEWS Lanze für Struzl
- Scharinger beruft sich auf Diversion der Bankdirektoren: "Wenn es für die einen die Möglichkeit gibt, darf man das bei den anderen nicht verteufeln"
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In der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS bricht Raiffeisen-Oberösterreich-Boss und Voest-Aufsichtsrat Ludwig Scharinger, dessen Österreich Fonds jetzt größter Voest-Aktionär vor der ÖIAG ist, eine Lanze für den Voest-Generaldirektor Franz Struzl, der sich mit seinen privaten Aktiengeschäften in Schwierigkeiten gebracht hat. Scharinger beruft sich auf die Diversion der Bankdirektoren im Fall des Lombard-Clubs. "Was für die einen gilt, das darf man bei anderen nicht verteufeln", fordert Scharinger in NEWS.
"Tatsache ist, dass es im Fall von Generaldirektor Struzl eine Diversion gegeben hat, wie andere inzwischen auch", erklärt der Raiffeisen-Boss in NEWS. Man dürfe nicht mit zweierlei Maß messen. Struzl habe viel für die Voest geleistet. Scharinger erklärt ausdrücklich, dass Struzl das einstimmige Vertrauen des Voest-Aufsichtsrates genieße. Diese Entscheidung habe sich dieses Gremium nicht leicht gemacht. "Eine Grundlage für das Votum der Aufsichtsräte war die Rechtsmeinung der drei Universitätsprofessoren Christian Novotny, Rudolf Strasser und Christian Hausmaninger. Das sind doch keine Schwätzer", unterstreicht Scharinger im NEWS-Interview.
"Wir brauchen keine externen Zurufer", warnt Scharinger davor, der Voest jetzt durch weitere öffentliche Diskussionen Schaden zuzufügen. Er rechnet fix damit, dass der Voest-Aufsichtsrat am kommenden Montag über den Verbleib von Struzl als Generaldirektor entscheidet.
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