Samstag, 27. September 2003

Sportbekleidung: Gruppe "Fila" streicht über ein Viertel der Arbeitsplätze

  • Rationalisierungsaktion werden 550 von 1.900 Stellen geopfert

Der italienische Sportbekleidungshersteller Fila muss den Gürtel deutlich enger schnallen: Mehr als ein Viertel der Beschäftigten - 550 von 1.900 - verliert den Arbeitsplatz. Denn seit dem Verkauf des Konzerns an die US-Holding Sport Brands International (im Besitz des Fonds "Cerberus") muss eisern rationalisiert werden.

Der Konzern will bis Ende September das Forschungszentrum in Massachussetts schließen, in dem innovative Sportschuhe entwickelt werden. Die Entwicklungsaktivität wird in die italienische Stadt Montebelluna verlegt. Zugleich ist die Verlegung der Schuhproduktion von Taiwan nach China geplant.

Der Stellenabbau betrifft mehrheitlich die europäischen Filialen der Sportbekleidungsfirma, die Ende 2002 einen Gewinn von 20 Millionen Euro verzeichnet hatte.
(apa, red)

27.9.2003 13:01