Palmers: Konzern schlägt Wäsche-ferne Teile los
- Trennung von Reiter fast perfekt
- Gespräche auch für Gloriette und Gerngross

Palmers = Wäsche. Dieser Assoziation folgt nun auch die Firma selbst: Der Konzern trennt sich von den Wäsche-fremden Komponenten.
Der Palmers-Konzern verhandelt nun konkret über den Verkauf von nicht zum definierten Kerngeschäft - Wäsche - zählenden Unternehmensteilen. Am weitesten gediehen sind die Verhandlungen über einen Rückkauf des 50-Prozent-Anteils von Palmers am Nobelschuh-Hersteller Ludwig Reiter durch die Familie Reiter.
Gespräche gibt es auch für den Hemdenerzeuger Gloriette sowie für Gerngross. Die Angebote für den Hemden-Erzeuger Gloriette werden geprüft, heißt es bei Palmers. Über Details fiel der Mantel des Schweigens.
Problem: Mit einem Verkauf der Gerngross Kaufhaus AG an einen Investor wäre auch die ursprünglich geplante "Gütertrennung" im Konzern so nicht mehr möglich, mit der der Rosenkrieg um die Ablöse des langjährigen Palmers-Chefs und -Miteigentümers Rudolf Humer beigelegt werden sollte. Humer hätte mit den Gerngross-Anteilen sowie weiteren "Zugaben" ausgekauft werden sollen.
(apa, red)
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