Schwächephase: Österreichs Wirtschaft knapp über Nulllinie
- Wifo: BIP-Wachstum bereinigt 0,3%, kein Signal für Trendwende
- IWF erwartet 2004 Konjunktur-Erholung in der Euro-Zone
Die Schwächephase der österreichischen Wirtschaft hat auch im zweiten Quartal 2003 angehalten, wenngleich das Wachstum ein wenig höher ausfiel als im Vorjahr. Bereinigt um Saison- und Arbeitstagseffekte erreichte die Wachstumsrate real 0,3 Prozent, nach einer Stagnation im ersten Quartal, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) am Dienstag mit.
Unbereinigt stieg das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent, im ersten Quartal hatte die Steigerung 0,3 Prozent (revidiert) betragen.
Wie das Wifo dazu anmerkt, bedeute eine solche Wachstumsbeschleunigung für sich genommen noch keine Trendwende der Konjunktur, da sie nicht über die üblichen Produktionsschwankungen hinausgehe. (APA)
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