Trotz Niederlage: SV Salzburg hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben
- Udinese-Stürmer Jancker warnt vor verfrühtem Optimismus
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Die UEFA-Cup- Quali-Runde
Trotz der 0:1-Niederlage im Hinspiel der ersten Runde im Fußball-UEFA-Cup in Linz gegen Udinese Calcio hat der österreichische Fußball-Bundesligist SV Salzburg die Hoffnung auf einen Aufstieg noch nicht ganz aufgegeben. "Wir haben noch eine Chance, wenn wir zu Null spielen und in der 92. Minute ein Tor machen", meinte Trainer Lars Söndergaard mit ironischem Unterton, und Heimo Pfeifenberger ergänzte. "Aufgegeben wird ein Brief, sonst nichts."
Der frühere ÖFB-Teamspieler kam in der 77. Minute zur einzigen echten Chance für die Mozartstädter, sein Kopfball ging allerdings knapp über die Querlatte. "Zugegegen, wir hatten nicht viele Möglichkeiten, haben aber auch nicht viele zugelassen", erklärte Söndergaard, der sich vor allem mit der Leistung seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte zufrieden zeigte. "Wir waren nach dem Seitenwechsel mit Sicherheit die bessere Mannschaft."
Dieser Meinung schloss sich auch Manager Peter Assion an. "Wir haben kämpferisch und läuferisch voll überzeugt und haben in der zweiten Hälfte versucht, Fußball zu spielen, was uns ganz gut gelungen ist. Man kann nicht sagen, dass Udinese verdient gewonnen hat, denn wir waren das optisch überlegene Team", sagte der Deutsche.
Obwohl sich die Italiener eine hervorragende Ausgangsposition verschafften, wurde dennoch vor verfrühtem Optimismus gewarnt. "Zur Halbzeit steht es 1:0 für uns. Die Salzburger haben aber in der zweiten Hälfte gezeigt, wie stark sie sein können. Das wird für uns noch ein hartes Stück Arbeit", warnte Udinese-Stürmer Carsten Jancker. Der Ex-Rapidler aus Deutschland muss sich derzeit beim Serie-A-Klub mit der Reservistenrolle begnügen, er wurde in der 67. Minute für den Torschützen Fava eingetauscht.
(apa/red)
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