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Der Erfolgsrun von Rekordmeister Rapid geht weiter. Die Wiener beendeten am Sonntag zum Ausklang der 11. Bundesliga-Runde ihre zwölftägige "Auswärtstournee" mit einem 2:1 (2:0)-Sieg in Pasching und liegen weiter vier Zähler vor der Wiener Austria in Front. Für die Grün-Weißen war es der erste Sieg in Pasching überhaupt.
In zwei Spielen kein Tor und kein Punkt in Pasching, mit dieser Negativ-Bilanz sowie ohne den gesperrten Feldhofer und einem dezimierten Kader war der Tabellenführer nach Oberösterreich gekommen. Aber drei Szenen in der ersten halben Stunde entschieden letztlich darüber, dass die Gäste ihren achten Saisonsieg landeten. Die wegen des Wisio-Ausfalls erstmals mit Dreier-Verteidigung angetretenen Paschinger hatten hingegen bei ihrem Versuch, die Negativ-Serie von vier sieglosen Partien trotz halb leerer Batterien zu beenden, kein Glück.
Schon der 2. Minute bezwang Mayrleb nach Kirchler-Flanke Rapid-Keeper Payer, ein falscher Abseits-Pfiff von Schiri Hoffmann verhinderte aber die Führung für Pasching und den 100. Bundesliga-Treffer für den Ex-Austrianer.
Grün-Weiß im Glück
Mehr Glück hatte Rapid. In der elften Minute ging Prisc nach Doppelpass und einer Schoppitsch-Berührung im Strafraum schwalbenverdächtig zu Boden, Hofmann verwertete den Elfmeter sicher zur Führung für die Gäste aus Wien (12.). Und dann donnerte Pasching-Kapitän Baur den Ball nach Martinez-Stanglpass bei einem missglückten Abwehrversuch mit dem Schienbein ins eigene Tor (32.).
Glückliche Tore für Rapid also, aber sicher nicht unverdient angesichts des Spielverlaufs, wobei sich Rapid nach der etwas glücklichen 2:0-Führung natürlich relativ leicht tat. Nach der Pause blieb das Tempo hoch, Pasching versuchte das Spiel zu machen, blieb vor dem Tor aber etwas ideenlos.
Auch der Anschlusstreffer durch Einwechselspieler Riegler (83.) passierte nach keiner wirklich zwingenden Möglichkeit. Sein Schuss aus 15 Metern war aber so präzise, dass Rapid-Keeper Payer keine Chance hatte. Die restlichen Minuten überstand Rapid erstaunlich problemlos, Wallner hätte in der Überspielzeit sogar das 3:1 schießen können.
Rapid-Trainer Hickersberger sieht in den glücklichen Toren vor allem ausgleichende Gerechtigkeit: "Vielleicht haben wir heute von Referee-Entscheidungen profitiert. Das Tor von Mayrleb war kein Abseits, also korrekt. Aber genauso klar war die Elfmeterentscheidung. Aber im Laufe einer Saison gleicht sich so etwas wieder aus. Alles in allem haben wir verdient gewonnen, wir waren in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft. Nach der Pause hat Pasching riskiert, so richtig gefährlich ist es aber erst nach dem Anschlusstreffer geworden."(apa/red)
