Vor USA-Grand Prix: Schumacher nahm Montoya und Räikkönen in den Arm
- Gut gelaunter Schumi: . "Soll ich sie auch noch küssen"
- PLUS UMFRAGE: Dreikampf - wer holt den F1-WM-Titel 2003?
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Knifflige Fragen für echte Rennsport-Champions
Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher nahm seine WM-Rivalen Juan-Pablo Montoya und Kimi Räikkönen gut gelaunt in den Arm. "Soll ich sie auch noch küssen", fragte der fünffache Champion im Blitzlichtgewitter der Fotografen. Vor dem Grand Prix der USA demonstrierten die WM-Aspiranten jede Menge Selbstvertrauen.
"Wir sind gut vorbereitet", sagte WM-Spitzenreiter Schumacher. "Druck verspüre ich nicht. Ich muss nur schneller fahren, als die Beiden", erklärte dagegen der WM-Dritte Räikkönen. Und Montoya prophezeite: "Wir haben ein gutes Auto. Es wir ein interessantes Rennen."
Als letzter der drei WM-Kandidaten war Räikkönen erst am Dienstag in die USA geflogen. Schumacher entspannte sich schon in der Vorwoche in Las Vegas, Montoya fuhr in Miami im Cart und spielte mit Modellflugzeugen. Der Dreikampf um die WM zwischen Schumacher im Ferrari (82 Punkte), dem Kolumbianer Montoya im Williams-BMW (79) und dem Finnen Räikkönen (75) im McLaren-Mercedes elektrisiert auch in den USA die Motorsport-Anhänger. Schon am Donnerstag gab es rund um den "Indianapolis Motorspeedway" ein Verkehrschaos - der "Tag der Offenen Tür" lockte die Fans an.
Während der Weltmeister topfit in den Kampf um den historischen sechsten WM-Titel geht, bangt Bruder Ralf um seinen Start auf der legendären Rennstrecke. Nach seiner Rennabsage in Monza wegen der Nachwirkungen seines Trainingsunfalls an gleicher Stelle hat er in den USA wieder mit leichtem Training begonnen. "Ich fühle mich großartig, bin heiß darauf, wieder ins Auto zu steigen, aber da die Belastung auf der Strecke mit nichts vergleichbar ist, werde ich wohl bis zum ersten Training am Freitag warten müssen, um genau sagen zu können, ob wieder alles in Ordnung ist."
(apa/red)
