50 Verletzte: Bei Schiffsunglück auf dem Rhein
- Gegenüber des sagenumwobenen Loreley-Felsens
Auf dem deutschen Rhein ist es zu einem schlimmen Schiffsunglück gekommen: Ein Touristenschiff der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt AG - die "Loreley" - istvor dem gleichnamigen Felsen auf Grund gelaufen. 50 Menschen wurden verletzt.
Wegen Niedrigwasser kam es bei St. Goar zwischen Bingen und Koblenz zu dem Unglück. Beim Aufprall auf Felsen seien vierzig Menschen verletzt worden, fünf davon schwer, berichtet die Polizei. Die Unglücksstelle liegt auf der linken Rheinseite, genau gegenüber des von vielen Touristen besuchten, sagenumwobenen Loreley-Felsens.
Das Ausflugsschiff mit Namen "Loreley" hatte 349 Menschen an Bord, es ist für 600 Personen zugelassen. An dem etwa 70 Meter langen Schiff waren nach Angaben der Polizei beide Schiffsschrauben ausgefallen, dadurch wurde es manövrierunfähig. Unmittelbar zuvor habe der Schiffsführer Bodenkontakt gespürt. Die Polizei geht davon aus, dass die Schrauben dabei abgebrochen sind und aus dem Rhein geborgen werden müssen.
(apa, red)
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