Freitag, 26. September 2003

Clark vs Bush: Ex-General greift Präsidenten frontal an

  • Steuersenkungen und Irak-Krieg "unverantwortlich" vollzogen

George W. Bush hat ein Jahr vor der nächsten Wahl zum US-Präsidenten nicht gerade seine beste Zeit im Weißen Haus: Seine Umfragewerte fallen weiter auf Allzeit-Tiefstände und sein neuer demokratischer Widersacher Wesley Clark, Ex-General und NATO-Oberbefehlshaber macht ihm das Leben auch nicht gerade leichter. An der Pace University in New York griff Clark Bush erneut heftig an.

Bush sei ein Mann, der "auf unverantwortliche Weise die Steuern reduziert und uns in einen Krieg gegen den Irak geführt hat".

Ein Präsident der Vereinigten Staaten müsse gute Beziehungen zu seinen Verbündeten haben. Die USA sollten ein "positives Mitglied der internationalen Gemeinschaft" sein, forderte Clark. Der pensionierte Vier-Sterne-General fügte hinzu, militärische Gewalt könne nur das "letzte Mittel" sein.

Clark hatte erst in der vergangenen Woche angekündigt, für die Demokraten ins Rennen um das Amt im Weißen Haus gehen zu wollen. In Umfragen setzte er sich sogleich an die Spitze der demokratischen Mitbewerber und lag nur wenige Prozentpunkte hinter Bush. (APA/red)

26.9.2003 08:30