Gipfeltreffen: Putin bei Bush in den USA eingetroffen
- Themen heißen Irak, Iran, Nahost-Frieden & Terrorbekämpfung
- Putin bleibt dabei: Keine russischen Truppen in den Irak
·Putin fordert
"Direkter Einfluss der UNO im Irak"
·Gewalt im Irak
Wieder ein US- Soldat getötet
·Zu gefährlich
Irak: UNO zieht mehr Personal ab
·El Hashimi tot
Iraks Politikerin erlag Verletzungen
·Todesstrafe?
USA & GB kämpfen vs. Terror im Irak
US-Präsident Bush und der russische Präsident Putin haben am Freitagabend in Camp David im US-Bundesstaat Maryland zweitägige Gespräche aufgenommen. Im Mittelpunkt der Beratungen auf dem Präsidenten-Landsitz stehen die Lage im Irak, das iranische Atomprogramm, der Nahost-Friedensprozess und die Terrorbekämpfung.
Bush will Putin nach Angaben aus dem Weißen Haus zur Unterstützung einer UNO-Resolution bewegen, die zu einer größeren internationalen Beteiligung an der Sicherung und dem Wiederaufbau des Irak führen soll. Der russische Präsident gehört zwar zu den Gegnern des Irak- Kriegs, er hat aber seine Kritik weniger scharf formuliert als etwa Deutschland und Frankreich, und sein persönliches Verhältnis zu Bush ist trotz der Irak-Differenzen intakt geblieben.
Putin hat eine Entsendung von russischen Truppen in den Irak bisher abgelehnt. Russland fordert eine direkte Rolle der Vereinten Nationen in dem Golfstaat, was der Präsident erst am Donnerstag in einer Rede vor der UNO-Vollversammlung erneut betonte.
Bush selbst kündigte seinerseits am Freitag an, dass er bei dem Treffen in Camp David die amerikanischen Einwände gegen Russlands Unterstützung beim Bau einer nuklearen Anlage im Iran bekräftigen werde. Die US-Regierung befürchtet, dass die russische Technologie dem Iran bei der Entwicklung nuklearer Waffen hilft. Die Welt müsse Teheran sehr deutlich machen, dass es "universell verurteilt" werde, wenn es sein Atomwaffenprogramm fortsetzen sollte, erklärte der Bush. (apa)
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