El Hashimi tot! Iraks Politikerin erlag Verletzungen
- Irak-Regierungsrätin war am Samstag angeschossen worden
- USA und GB denken nun an Wiedereinführung der Todesstrafe
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Fünf Tage nach einem Schussattentat ist die irakische Regierungsrätin Akila el Hashimi ihren Verletzungen erlegen. Am Sonntag war noch gemeldet worden, Hashimi befinde sich außer Lebensgefahr. Die USA und Großbritannien wollen nun laut der britischen Tageszeitung "The Times" über eine Wiedereinführung der Todesstrafe im Irak nachdenken (siehe Kasten rechts).
Hashimi war am 13. Juli zusammen mit 24 anderen Mitgliedern des provisorischen Regierungsrats von US-Verwalter Paul Bremer eingesetzt worden. Bremer verurteilte die Tat laut CNN in einer in Washington veröffentlichten Erklärung als "entsetzlichen und feigen Akt". Die "sinnlose Attacke" sei ein Angriff gegen das gesamte irakische Volk.
Hashimi arbeitete während der Herrschaft des gestürzten irakischen Präsidenten Saddam Hussein als hohe Beamtin im Außenministerium. Dem Regierungsrat gehört sie als unabhängige Vertreterin an. (APA/red)
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