Wieder Freunde: Bush und Schröder erklären Streit für beendet
- Bush: "Streit zu Ende"; Schröder: "Differenzen hinter uns gelassen"
- Erstes Treffen zwischen Bush und Schröder seit 16 Monaten
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US-Präsident Bush hat den bilateralen Streit mit Deutschland in der Irak-Frage für beendet erklärt. Bush sagte bei einem Treffen mit dem deutschen Bundeskanzler Schröder am Mittwoch in New York, der Streit sei "zu Ende". "Wir haben die Differenzen, die wir hatten, hinter uns gelassen", sagte Schröder.
Deutschland und die USA hätten gleichermaßen ein Interesse an einem stabilen und demokratischen Irak. Im Mittelpunkt des rund 30-minutigen Treffens im Hotel Waldorf-Astoria, an dem auch die beiden Außenminister Fischer und Powell teilnehmen, stand die politische Neuordnung im Irak. Es war das erste Mal seit 16 Monaten, dass sich die beiden Politiker zu einem bilateralen Austausch trafen.
Zwischen Washington sowie Berlin und Paris auf der anderen Seite gibt es weiter Differenzen, wie schnell die Amerikaner die Macht an eine irakische Zivilverwaltung übergeben sollen.
Schröder und Bush hatten sich zuletzt im Mai vergangenen Jahres getroffen. Anschließend stürzte der Irak-Konflikt die deutsch-amerikanischen Beziehungen in eine tiefe Krise.
(apa)
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