UNO-Versammlung: Bush bittet um Hilfe bei Wiederaufbau des Irak
- US-Präsident verteidigt Krieg
- Versöhnliche Worte: "Es ist Zeit, die Differenzen beiseite zu legen"
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"Gesetzlose Gewalt" der USA verurteilt
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Wer gefasst ist und wer gesucht wird!
Bei seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung hat US-Präsident George W. Bush den Irak-Krieg ausdrücklich verteidigt. Bush beharrte darauf, dass Saddam Hussein Kontakte zu Terroristen unterhalten und Massenvernichtungswaffen gebaut habe. Der US-Präsident bat die Vereinten Nationen um Hilfe beim Wiederaufbau des Irak.
Heute sei der Irak frei, und die Lebensbedingungen verbesserten sich durch die gewonnene Freiheit. Es sei außerdem Zeit, die Differenzen aus der Zeit des Irak-Kriegs beiseite zu legen, sagte Bush. Er wies Forderungen nach einer schnellen Übertragung der Macht an die Iraker zurück. "Dieser Prozess muss sich entsprechend den Bedürfnissen der Iraker entwickeln", sagte er. Dieser Prozess dürfe durch die Wünsche anderer weder übereilt stattfinden noch verzögert werden.
Bush bat die Vollversammlung der Vereinten Nationen um Hilfe beim Wiederaufbau des Irak gebeten. Die UNO könne bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung, der Ausbildung von Beamten und der Organisation freier Wahlen helfen.
Überall im Nahen Osten sowie in der ganzen Welt seien Nationen heute sicherer, weil mit Saddam Hussein ein Aggressor und Verbündeter des Terrorismus gestürzt worden sei, erklärte Bush. Die USA seien bei ihren Aktionen in Afghanistan und im Irak "von vielen Regierungen unterstützt worden, und Amerika ist jeder einzelnen von ihnen dankbar". Zugleich räumte Bush ein, dass andere Staaten "nicht mit unseren Aktionen einverstanden waren".
Dennoch gebe es nach wie vor Übereinstimmung bei den "fundamentalen Prinzipien und Zielen der Vereinten Nationen". Die USA seien entschlossen zur Verteidigung "unserer kollektiven Sicherheit". Die USA strebten eine neue UNO-Resolution an, die auch die Rolle der Vereinten Nationen im Irak stärken werde, sagte er.
(apa/red)
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