Mindestens sechs Tote durch Wirbelsturm "Marty" in Mexiko
- Windgeschwindigkeiten auf 110 Kilometer pro Stunde gesunken
- PLUS: Die BILDER von "Marty"-Vorgänger "Isabel"!
·DIE BILDER
Schwere Schäden durch 'Isabel'!
·Nach "Isabel"
Aufräumarbeiten dauern Monate
·Info-Grafik
"Isabel" stürmt auf die USA zu!
Der Hurrikan "Marty" hat auf der Halbinsel Baja California im Nordwesten Mexikos mindestens sechs Menschen getötet. Nach Polizeiangaben ertrank ein Mann in La Paz. Im Badeort Cabo San Lucas wurde das Dach einer Notunterkunft abgedeckt. Ein 52-Jähriger wurde mit seiner Hängematte mitgerissen und starb. Ein Farmer wurde getötet, als ein Baum auf seinen Traktor stürzte. Drei weitere Menschen starben in ihrem Auto.
In La Paz standen Straßen zum Teil eineinhalb Meter unter Wasser. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt, Strommasten umgeknickt. Im Gebiet von Los Cabos auf der westlichen Seite der Halbinsel wurden etwa 10.000 Menschen vom Zivilschutz in Auffangzentren untergebracht. In La Paz, Los Cabos und anderen Ferienorten brach die Strom- und Trinkwasserversorgung zusammen.
Die Häfen von Cabo San Lucas und San Jose del Cabo wurden geschlossen. Nach Angaben des örtlichen Marinechefs gingen 35 Yachten unter. Hunderte andere Boote wurden beschädigt. Die Windböen hatten Geschwindigkeiten von bis zu 166 Stundenkilometern.
In der Nacht zum Dienstag bewegte sich der leicht abgeschwächte Wirbelsturm auf das mexikanische Festland zu. Baja California war erst Ende August vom Hurrikan "Ignacio" heimgesucht worden. Dabei waren zwei Menschen getötet worden.
Unterdessen litten die Menschen an der mittleren Ostküste der USA weiter an den Folgen des Wirbelsturms "Isabel". Die Zahl der Toten erhöhte sich bis Montagabend auf 34, von denen allein 19 in Virginia lebten. Gut eine Million Menschen war weiterhin ohne Strom, vielerorts brach auch die Wasserversorgung zusammen. Zahlreiche Straßen standen unter Wasser. (apa)
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