Trotz FPÖ-Absturz: Steinkellner bleibt OÖ-Obmann
- Beschluss fiel im FP-Landesparteivorstand einstimmig
- SP-Wahlsieger Erich Haider liebäugelt bereits mit LH-Sessel
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Erste Nachwehen der LT-Wahl in Oberösterreich: Während SP-Chef und Wahlsieger Erich Haider bereits mit dem Sessel des Landeshauptmannes liebäugelt (siehe Kasten rechts), stellten Oberösterreichs Freiheitlichen klar, dass Günther Steinkellner ihr Landesobmann bleiben soll. Einen entsprechenden Beschluss fasste Montagabend einstimmig der Landesparteivorstand der Freiheitlichen.
In der Sitzung des oberösterreichischen FPÖ-Parteivorstandes zog Steinkellner Bilanz über das Ergebnis der Landtags- und Gemeinderatswahl. Er bot wie bereits am Wahlabend angekündigt, dem Landesvorstand an, die volle Verantwortung zu übernehmen und seine Funktion zur Verfügung zu stellen.
Nach eingehender Diskussion über Ursachen und Wirkung des Wahlergebnisses wurde in geheimer Wahl über dieses Angebot entschieden. Von den 25 Stimmberechtigten waren 24 anwesend, Steinkellner selbst gab keine Stimme ab. Der einstimmige Wunsch der 23 anderen Parteivorstandsmitglieder lautete, dass Günther Steinkellner weiterhin an der Spitze der FPÖ Oberösterreich stehen solle.
Steinkellner sei Garant für Stabilität in der FPÖ, hieß es in einer Presseaussendung. Es gelte, ihn bei seiner künftigen Arbeit hundertprozentig zu unterstützen, wie dies auch die Vorstandsmitglieder selbst mit ihrem Stimmverhalten festgeschrieben und eindrucksvoll demonstriert haben.
Die FPÖ hatte bei der Landtagswahl nach dem vorläufigen Endergebnis 8,4 Prozent der Stimmen und 4 Mandate erhalten. 1997 waren es 20,6 Prozent und 12 Mandate gewesen. (APA)
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