Erste Hochrechnungen aus Tirol ab 17 Uhr
- Zum ersten Mal gab es keine Wahlpflicht in Tirol

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Spannendes Wahl-Finish in Tirol. Die ersten Hochrechnungen gibt es ab 17 Uhr bei Wahlschluss. Für die Spitzenkandidaten der vier Tiroler Landtagsparteien war es der erste Tag seit Wochen ohne eine Wahlveranstaltung. Lediglich Landeshauptmann Herwig van Staa (VP) hatte im Oberland einen offiziellen Termin. Ihre Stimme gaben die vier Spitzenkandidaten zwischen Innsbruck und Osttirol ab.
Van Staa besuchte nach einem ausgiebigen Frühstück in Stams eine Festmesse anlässlich des Geburtstages des dortigen Abtes Josef Maria Köll, der 75 wurde. Nach dem Mittagessen ging es nach Innsbruck, wo der Landeshauptmann am Nachmittag in einer Schule in der Innenstadt in Begleitung seiner Tochter seine Stimme abgab.
Joggen und Besuch bei Verwandten
LHStv. Hannes Gschwentner (S) wählte in seiner Heimatgemeinde Kundl im Unterinntal. Dort war er bis zu seinem Wechsel in die Landesregierung Bürgermeister. Am Nachmittag stand Joggen im Wald auf dem Programm. Erst gegen 18.00 Uhr wollte Gschwentner in Innsbruck sein.
FP-Obmann Willi Tilg wählte in Begleitung seiner Frau und seines Sohnes in einer Schule in Hall. In der Früh stand ein ausgiebiger Familienspaziergang über die Thaurer Felder auf dem Programm.
Die größte Entfernung zur Landeshauptstadt hatte Grünen-Chef Georg Willi. Er besuchte Verwandte in Osttirol und gab am Vormittag im Gemeindeamt in Anras im Pustertal seine (Wahlkarten-)Stimme ab.
Erstmals keine Wahlpflicht
Der Wahlsonntag verläuft in Tirol vorerst ohne Probleme. Bei sonnig-mildem Herbstwetter besteht im Großteil der 279 Gemeinden noch bis 17.00 Uhr die Möglichkeit, die Stimme abzugeben. Zum ersten Mal gibt es keine Wahlpflicht.
Für die 36 Landtagsmandate bewerben sich Kandidaten von fünf Parteien. Zumindest laut Umfragen ist der Volkspartei unter Landeshauptmann Herwig van Staa die absolute Mehrheit sicher. 1999 erreichte die VP 18 der 36 Mandate, die SPÖ 8, die FPÖ 5 und die Grünen 3 drei Sitze. (apa)
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