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Mehr als eine Million Oberösterreicher und rund 484.000 Tiroler waren am Sonntag wahlberechtigt. In Oberösterreich wurden gleichzeitig die Gemeinderäte und Bürgermeister der 445 Gemeinden gewählt. Die Endergebnisse sollen zwischen 19.00 und 19.30 Uhr feststehen.
Den Landtagswahlen wird auch bundespolitische Relevanz beigemessen. Sie sind der erste Urnengang nach der Voest-Privatisierung, der Pensionsreform und dem Eurofighter-Kauf. Über diese Themen gab es auch innerhalb der Koalition heftige Auseinandersetzungen.
VP-Dominanz in OÖ und Tirol
Sowohl in Tirol als auch in Oberösterreich ist seit 1945 die Volkspartei die dominierende Kraft. Allerdings fiel sie in beiden Ländern bei der vorigen Wahl auf ihren historischen Tiefststand. In Oberösterreich erreichte die ÖVP vor sechs Jahren 25 (42,7 Prozent) der 56 Mandate, die SPÖ 16 (27,0 Prozent), die FPÖ zwölf (20,6 Prozent) und die Grünen zogen mit drei Mandaten (5,8 Prozent) erstmals in den Landtag ein.
Kampf um die "Absolute"
In Tirol wurde zuletzt 1999 gewählt. Die Tiroler Volkspartei verfehlte damals mit 18 Mandaten (47,2 Prozent) die absolute Mehrheit der 36 Mandate knapp. Die SPÖ bekam acht Mandate (21,8 Prozent), die FPÖ sieben (19,6 Prozent) und die Grünen drei Mandate (8,0 Prozent). Die KPÖ, die auch wieder antritt, ist in keinem Landtag vertreten.(apa/red)
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