Wahltag in Tirol: FPÖ gibt sich optimistisch
- Haupt rechnet mit Resultat, "dass sich sehen lassen kann"
- Grüne erhoffen sich deutliche Zuwächse
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ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne treten an
Mit einer "Final-Party" hat die Tiroler FPÖ am Freitagabend in einem Innsbrucker Innenstadt-Hotel ihren Wahlkampf- Ausklang gefeiert. FPÖ-Bundesparteiobmann Haupt glaubt an ein Resultat, "dass sich durchaus sehen lassen kann". Optimistisch zeigten sich auch die Grünen bei ihrem Wahlkampfabschluss in Innsbruck. Die stellvertretende Bundessprecherin Glawischnig erwartet deutliche Zuwächse.
Angesichts des mehrmaligen Obmann-Wechsels in Tirol in den vergangenen Jahren erklärte Haupt, dass er "kein Anhänger des permanenten Köpferollens" sei. Denjenigen, die "den Karren durch den Wahlkampf gezogen" hätten, müsse man eine Chance geben, sich zu "bewähren", betonte der FPÖ-Vorsitzende vor den rund 200 Zuhörern.
Er zeigte sich überzeugt, dass die Tiroler Freiheitlichen auch in den kommenden fünf Jahren "Einfluss in der Landesregierung" haben werden. In der "Transitproblematik" sei die FPÖ die einzige Partei, die "gesetzeskonforme Zukunftsprogramme" entwickelt habe, unterstich Haupt. Er warnte gleichzeitig vor einem "kohlschwarzen Tirol" unter Landeshauptmann Herwig van Staa (V).
Glawischnig: "Freude bei über 10 Prozent"
Unter dem Motto "Brich Auf-Takt" haben am Freitagabend die Tiroler Grünen ihren Wahlkampfabschluss vor dem Innsbrucker Landesmuseum "Ferdinandeum" begangen. Mit dabei war auch die stellvertretende Bundessprecherin Glawischnig. Hinsichtlich des Tiroler Wahlergebnisses gab sie sich zuversichtlich. "Ich freue mich über alles, was über zehn Prozent hinausgeht."
Es sei wichtig, dass die Grünen als "Kontrollkraft" gestärkt werden, betonte sie. Im Vergleich zur letzten Landtagswahl 1999 habe sich die Partei dahingehend verändert, als dass sie sich von einer Protest- und Konzeptpartei zu einer "Gestaltungspartei" entwickelt habe. Die Grünen würden immer mehr zu einer "ernsthaften Alternative", meinte Glawischnig.
(apa)
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