FPÖ hofft auf zweistelliges Ergebnis in Oberösterreich
- Steinkellner: "Es kann nicht sein, dass uns Grüne überholen"
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Die Parteien der OÖ-Landtagswahl
Rund 1.000 Menschen waren beim Wahlkampf-Abschluss der FPÖ Oberösterreich in Linz-Urfahr anwesend. Parteichef Vizekanzler Herbert Haupt zeigte sich optimistisch, dass die Freiheitlichen in Oberösterreich ein zweistelliges Ergebnis erreichen werden. Jörg Haider präsentierte Kärnten als Beispiel für freiheitliche Politik.
Oberösterreichs FP-Chef Landesrat Günther Steinkellner machte deutlich, dass es bei der Landtagswahl vor allem darum geht, nicht von den Grünen überholt zu werden.
Steinkellner: "Es geht um jede Stimme und es kann nicht sein, dass uns die Grünen überholen". Jene Grünen, die für ein Ausländerwahlrecht und gegen eine weitere Donaubrücke sowie für die Abschaffung des Bundesheeres seien. Die Freiheitlichen treten, so Steinkellner, dem gegenüber für die Bekämpfung der Kriminalität und der illegalen Einwanderung ein, "wir wollen mehr Geld für die Familien und die Kinder und nicht mehr Geld für Zuwanderung".
Haupt erzählte, dass er am kommenden Sonntag Geburtstag hat, "und dieser Wahltag wird auch ein Geburtstag für die Freiheitlichen". Es sei zwar eine Illusion, dass man in Oberösterreich das gute Ergebnis von 1997 - 20,63 Prozent - erreichen werde, "aber wir werden zweistellig nach Hause gehen".
Jörg Haider leitete seine Ausführungen - unter dem Applaus der 1.000 Leute im Bierzelt - im Hinblick auf Oberösterreichs SP-Chef Erich Haider mit der Feststellung ein: "Hier spricht der richtige Haider". Dann ging er auf Kärnten ein, "wir werden am 7. März 2004 in Kärnten stimmenstärkste Partei und wieder den Landeshauptmann stellen". Kärnten sei ein "Beispiel, wie sich das auswirkt, wenn die Freiheitlichen mehr zu reden haben". "Wir zeigen: wo wir regieren, dort geht es den Menschen gut", so Haider.
(apa/red)
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