Mittwoch, 24. September 2003

Zwei Banküberfälle in Kärnten und Tirol

  • Puch bei Gummern: 15.500 Euro Beute
  • Westendorf: Täter war mit Brotmesser bewaffnet

Zwei Banküberfälle binnen weniger Stunden wurden am Mittwoch in Kärnten und Tirol gemeldet. In beiden Fällen sind die Täter flüchtig, Großfahndungen wurden eingeleitet.

Auf die Raiffeisenbank in Puch bei Gummern in der Gemeinde Weißenstein (Bezirk Villach-Land) wurde heute, Mittwoch, ein Raubüberfall verübt. Die Beute beträgt ca. 15.500 Euro. Eine Alarmfahndung verlief bisher negativ. Der bewaffnete und maskierte Täter hatte kurz nach 9.30 Uhr die Bank betreten, in der sich zwei männliche Bankangestellte, aber keine Kunden aufhielten. Er bedrohte die Männer mit einer Waffe und forderte sie zur Herausgabe von Geld auf. Danach flüchtete der Räuber zu Fuß. Die Gendarmerie schließt jedoch nicht aus, dass er später ein Fluchtfahrzeug bestiegen hat.

Beim Überfall auf die Sparkasse in Westendorf bei Kitzbühel hat ein Bankräuber am Mittwoch Bargeld in vorerst unbekannter Höhe erbeutet. Von dem mit einem Brotmesser bewaffneten Mann fehlte trotz Alarmfahndung zunächst jede Spur. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Der 1,80 bis 1,85 Meter große Täter war mit einem hellen Rollkragenpullover bekleidet, den er bei dem Überfall über den Kopf gezogen hatte. Er trug Blue Jeans und Turnschuhe. Im Bezirk Kitzbühel wurde eine Alarmfahndung ausgelöst, die zunächst ohne konkretes Ergebnis blieb. (APA/red)

24.9.2003 11:47