Verkehrs-Chaos in Linz: ÖGB sperrte drei Brücken
- Der Grund: Proteste gegen Voest-Deal der Regierung
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'schwarzer Tag' 'falsch' 'Fiasko'
Verhältnisse wie sonst nur auf der Wiener Südost-Tangente gab es am Mittwochmorgen in Linz. Der Grund: ÖGB-Aktivisten blockierten aus Protest gegen den Voest-Verkauf durch die schwarz-blaue Bundesregierung drei Donaubrücken.
Auf der Nibelungen- und der Steyreggerbrücke war in jede Richtung nur jeweils eine Fahrspur für den Verkehr frei. Alle, die sich über die Linzer Stadteinfahrten quälten, standen dort praktisch still. Ablenkung gab es jedoch: Die Autofahrer wurden von den Gewerkschafterb "nicht nur mit Informationen, sondern auch mit Magenfüllendem versorgt".
Keine Protestaktionen gab es im Bereich der Voest-Brücke und damit der Linzer Stadtautobahn A7. Als Ausweichroute war die Strecke jedoch heillos überlastet.
Die Protestveranstaltung richtete sich gegen die "drohenden Folgen des ungehemmten Ausverkaufs Österreichs". Die Initiatoren laut ORF-Online im Wortlaut: "Mit den Protestmaßnahmen wollen sich die ArbeitnehmerInnen Gehör verschaffen und zeigen, dass nicht einfach über ihre Köpfe hinweg regiert werden darf. Den politisch Verantwortlichen muss klar werden, dass es an ihnen liegt, ob das Klima in unserem Land rauer wird."
ÖGB: "Zu Politik auf Straße gezwungen"
"Wenn die Regierung nicht zur österreichischen Qualität des Dialogs und der Sozialpartnerschaft zurückkehrt, dann sind wir gezwungen, verstärkt Politik auf der Straße zu machen" - das erklärte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der voestalpine, Helmut Oberchristl, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz des ÖGB nach den Protestaktionen. Weitere derartige Veranstaltungen seien nicht auszuschließen. (APA/red)
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