Dienstag, 23. September 2003

Lyocell-Brand: Bis zu sieben Millionen Euro Schaden

  • Lenzing: Durch Versicherung gedeckt

Mit bis zu 7 Millionen Euro hat der börsenotierte Faser-Konzern Lenzing den voraussichtlichen Schaden nach dem gestrigen Großbrand im Lyocell-Werk im burgenländischen Heiligenkreuz beziffert. Wie das Unternehmen Mittwoch ad hoc mitteilte, deckt eine Versicherung den Schaden. Mit einer Wiederaufnahme der Produktion wird aus heutiger Sicht in einigen Wochen gerechnet.

Lenzing-Vorstandschef Thomas Fahnemann sagte heute in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz: "Die Reparaturmaßnahmen werden unverzüglich aufgenommen. Die Arbeitsplätze der 175 Mitarbeiter sind auf jeden Fall gesichert." Zuletzt waren Arbeiten zur Verdoppelung der Kapazität des Werkes von derzeit 20.000 auf 40.000 Jahrestonnen gelaufen.

Der Brand war gestern Nachmittag um 14.30 Uhr nach einer so genannten Verpuffung ausgebrochen, die sich laut Firmenangaben nicht im Regelbetrieb ereignete, sondern beim Hochfahren der Anlage nach planmäßigem Stillstand während der Bauarbeiten für die zweite Produktionslinie. (APA/red)

23.9.2003 15:32