Freitag, 19. September 2003

Handy im Bett: SMS-Botschaften stören den Schlaf von Teens

  • 43,4 % der 16-Jährigen mindestens einmal monatlich aus Schlaf gerissen
  • 2.500 Jugendliche für Studie befragt

Erschreckende Nachrichten aus Belgien: Fast jeder zweite Jugendliche wird von eingehenden Textbotschaften aus dem Schlaf gerissen. Eine Studie der Universität Leuven ergab, dass 43,4 Prozent der 16-Jährigen mindestens einmal monatlich durch SMS-Nachrichten geweckt werden - etwa jeden Vierten davon trifft es mehrmals wöchentlich bis täglich.

"Diese Ergebnisse zeigen, dass Mobiltelefone einen großen Einfluss auf den Schlaf einer zunehmenden Zahl Jugendlicher nehmen können", betont der Forscher Jan Van den Bulck, der 2.500 Jugendliche zwischen 13 und Jahren befragt hat. Seiner Ansicht nach beeinträchtigen die Textbotschaften die Nachtruhe der Heranwachsenden mehr als Fernsehen und Computer, weil sie den Schlaf der Betroffenen unterbrechen.

Zudem steigt die Zahl der Handynutzer auch unter Kindern an. Auch diese nehmen die Mobiltelefone mit ins Bett, um eintreffende Botschaften nicht zu verpassen. (apa/red)

19.9.2003 10:51