Neuer Rekord: 2002 gab es weltweit 62 Mio. Breitband-Internetnutzer
- Österreich auf Rang 12 - 6,6% der User surfen mit Breitband
- Schnellste Verbindungen gibt es in Japan
2002 legten die Internet-Nutzer in aller Welt erneut gesteigerten Wert auf einen schnelle Netzanbindung. So stiegen im vergangenen Jahr die Zahl der Abonnenten von Breitbandanschlüssen weltweit um 72 Prozent auf 62 Millionen. Österreich rangiert unter den Ländern mit der weltweit größten Breitband-Dichte an 12. Stelle. Ein gar nicht schlechtes Ergebnis - Deutschland etwa, liegt nur auf Rang 17.
In Österreich seien 6,6 Prozent der Bevölkerung mit einem Breitband-Internetanschluss ausgestattet, der Informationen mit mindestens fünf Mal höherer Geschwindigkeit als eine normale dial-up-Modem-Verbindung überträgt, hieß es im Bericht der "International Telecommunication Union (ITU)" weiter. Dagegen würden nur 3,9 Prozent der Deutschen Breitband-Internet nutzen. In Korea, dem Land mit der größten Anschluss-Dichte, habe bereits mehr als jeder Fünfte einen Breitbandanschluss.
Japan: Schnell & billig
Die schnellsten und zugleich billigsten Breitband-Verbindungen gibt es laut Reynolds in Japan. Dort seien die Verbindungen in der Regel 520 Mal schneller als eine normale dial-up-Modem-Übertragung und mit einem Monatsbeitrag von rund 24 US-Dollar (21,4 Euro) auch noch am billigsten.
Keine Bandbreiten-Knappheit
Bei dem Run auf schnelle Internet-Anbindungen müssen User keine Abnahme der Geschwindigkeit befürchten. Denn, geht es nach den Marktforschern von Telegeography, dann werden weltweit nur 10 bis 30 Prozent der internationalen Internet-Bandbreiten genutzt. Gleichzeitig werden die Leitungskapazitäten rund um den Erdball von derzeit 388 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) auf 1.806 Gbit/s im Jahr 2006 anwachsen. Von 2003 auf 2004 wird der Internetverkehr aber nur von 70 auf 117 Gbit/s ansteigen. Einem schnellen und ungetrübten Surfvergnügen steht auch zukünftig nichts im Weg. (apa/red)
