Oberösterreich: "Standort-Partnerschaft" für die Voest
- Pühringer: Kein Re-Verstaatlichen oder Hineinregieren ins Unternehmen
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"Hektisches Tempo" schadete Aktie
Die Vertreter von großen oberösterreichischen Unternehmen, die Aktien an der voestalpine halten, haben eine "überparteiliche Standortpartnerschaft" mit dem Land Oberösterreich gegründet. Das teilte das Büro von Landeshauptmann Josef Pühringer (V) am Sonntag mit. Ziel sei es, den Standort und damit auch die Arbeitsplätze und das geplante Investitionsprogramm der voestalpine abzusichern.
Konkret trafen sich auf Einladung Pühringers Generaldirektor Ludwig Scharinger von der Raiffeisenlandesbank, Generaldirektor Franz Gasselsberger von der Oberbank, Vorstandsdirektor Emil Lauß von der Oö. Hypo, Generaldirektor Wolfgang Weidl von der Oberösterreichischen Versicherung, Generaldirektor Leo Windtner von der Energie AG und Generaldirektor Gernot Krenner von der VKB.
Es gehe um ein gemeinsames Zeichen, dass "wir zur voestalpine und zum Standort stehen", so Pühringer. Trotz aller Verschiedenheit der Unternehmen gebe es in dieser Frage keinerlei Diskrepanzen unter den gewichtigen Partnern. Er lade auch die Mitarbeiterstiftung und anderer österreichische Unternehmen ein, "uns zu verstärken".
Derzeit haben - laut Pühringer - die Anteile der oberösterreichischen Aktionäre an der voestalpine inklusive Mitarbeiterstiftung bereits die 35 Prozent-Grenze überschritten. Selbst ohne Mitarbeiter seien es schon rund 25 Prozent. Rechne man hier auch die Kleinaktionäre aus Oberösterreich hinzu, würden (ohne Mitarbeiterstiftung) rund 37 Prozent voestalpine-Aktien in oberösterreichischen Depots liegen. Die Tendenz bezeichnet Pühringer als "steigend".
(apa)
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