Chinas Notenbank: Stabilier Yuan gut für China und die Welt
- Peking arbeitet aber an einer flexibleren Wechselkurspolitik
Ein stabiler Yuan ist nach Aussage des stellvertretenden chinesischen Notenbankgouverneurs Li Rougu gut für China, für seine Nachbarn und für die Welt. Zur Kritik an Chinas Wechselkurspolitik, die den Yuan fest an den Dollar anbindet, sagte Li, China stehe derzeit einer enormen Arbeitslosigkeit und anderen wirtschaftlichen Herausforderungen gegenüber.
"Ein relativ stabiler Yuan-Wechselkurs ist nicht nur für uns von Vorteil, sondern ist von Vorteil für die benachbarten Volkswirtschaften und ist von Vorteil für die ganze Welt", sagte Li bei einer Veranstaltung des Instituts für internationale Finanzpolitik.
China werde aber allmählich zu einer flexibleren Wechselkurspolitik übergehen, sagte Li weiter. Hierfür gebe es keinen Zeitplan, aber man wolle so schnell wie möglich handeln. Dies gelte auch für den Kapitalmarkt.
US-Kritik
Angesichts hoher US-Defizite hat die amerikanische Politik China als Sündenbock ausgemacht. Die feste Währung im Reich der Mitte sei schuld an der Arbeitslosigkeit in den USA, heißt es. So fordern die USA und andere Akteuere China auf, seine Währung rasch dem freien Spiel der Marktkräfte auszusetzen. Einige Experten glauben freilich, dass die chinesische Wirtschaft das noch nicht überstehen würde.
(apa, red)
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