Weltbank: Optimistisch für schnelle Irak-Fortschritte
- "Kriegsschäden sind relativ gering" - Aufbau der Institutionen vorrangig
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Der Weltbank-Länderdirektor für den Irak ist optimistisch, dass das Land mit finanzieller und technischer Hilfe schnell wieder auf die Beine kommt. "Wir sollten dies nicht als Wiederaufbauprojekt wie in anderen Ländern nach Konflikten betrachten", sagte Joseph Saba.
Der Irak brauche aber Finanzhilfe aus anderen Ländern.
"Die Kriegsschäden sind relativ gering, vielmehr hat das Land durch die jahrelangen Sanktionen Defizite", sagte Saba. Zudem sei durch die Plünderungen nach dem Einmarsch in Bagdad viel zerstört worden. Im Prinzip seien die irakischen Behörden aber relativ gut in Schuss. Nur die Beamten müssten besser ausgebildet und mit neuen Techniken vertraut gemacht werden.
Die Weltbank will noch keine Schätzung über die nötigen Mittel abgeben. Die Bedarfsanalyse sei in Gang und werde bei der Geberkonferenz Ende Oktober in Madrid präsentiert.
(apa, red)
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