Inflation blieb im August bei 1,1% - HVPI stieg um 0,9%
- Preisrückgänge bei Gesundheit, Nachrichtenübermittlung und Bekleidung
- Nahrungsmittel, Restaurants/Hotels spürbar teurer
Der Preisauftrieb in Österreich bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Im August betrug die Inflationsrate erneut 1,1 Prozent im Jahresabstand. Die Teuerungsrate lag damit bereits den vierten Monat in Folge auf dieser Höhe. Spürbar stärker zu Buche schlagen Nahrungsmittel und die Gastronomie; Kleidung ist etwas billiger geworden.
Gegenüber dem Vormonat Juli legten die Verbraucherpreise im August jedoch um 0,2 Prozent zu, nach einem Rückgang um 0,1 Prozent im Monat davor, wie die Statistik Austria am Mittwoch bekannt gab.
Telefone, Gesundheit, Kleidung bremsen Preise
Verursacht wird die niedrige Jahresinflation laut durch starke Preisrückgänge bei Nachrichtenübermittlung, Gesundheit und Bekleidung. Mobiltelefone etwa wurden um ein Viertel billiger.
Nahrung und Strom spürbar teurer
Spürbare Verteuerungen gab es dagegen bei Nahrungsmitteln, Restaurants und Hotels. Aber auch Wohnungsmieten und Elektrizität erwiesen sich als Inflationstreiber.
Der VPI (2000=100) erreichte im August einen Stand von 106,0.
Der für die Währungsunion berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) betrug in Österreich im August 110,0 (1996=100) und lag damit um 0,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor und - wie der nationale VPI - um 0,2 Prozent über dem Vormonat Juli. Im Jahresabstand hatte der HVPI im Juli und Juni noch jeweils um 1,0 Prozent zugelegt (nach 0,9 Prozent im Mai), im Monatsabstand waren es von Juni auf Juli wie beim VPI minus 0,1 Prozent gewesen.
(apa)
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