US-Konjunktur: Notenbank Fed lässt Leitzinsen unverändert
- Niedrigster Zins-Satz seit 1958
- Fed wiederholt Warnung vor Rückgang der Inflation
Die Fed, also die US-Notenbank, hat am Dienstag erwartungsgemäß beschlossen, die Zinsen auf ihrem historischen Tiefstand zu belassen und für eine absehbare Zeit keine Zinsänderungen signalisiert. Der Satz für Tagesgeld liegt mit 1,0 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit 1958. Die Währungshüter wiederholten zudem ihre Warnung vor einem unerwünschten Rückgang der Inflation.
Die Zinsen könnten für eine "beträchtliche Zeit" niedrig gehalten werden, teilte die Fed nach den Beratungen ihres für die Geldpolitik verantwortlichen Offenmarktausschusses (FOMC) in Washington mit.
Analysten hatten einheitlich mit unveränderten Zinsen gerechnet, nachdem mehrere US-Notenbanker in den vergangenen Wochen signalisiert hatten, die Fed werde die Leitzinsen noch einige Zeit niedrig halten, um die beginnende Konjunkturerholung zu unterstützen. Daher war auch an den Finanzmärkten keine erneute Zinssenkung erwartet worden.
Seit die US-Wirtschaft Anfang 2001 in eine leichte Rezession geraten war, hat die Fed ihren Schlüsselzins in 13 Schritten um insgesamt 5,50 Prozentpunkte zurückgenommen. (apa/red)
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