Aznar trifft Gaddafi - Erster Besuch nach Ende der UNO-Sanktionen
- Aufruf zum Kampf gegen den Terror
·Libyen
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Spaniens Ministerpräsident Jose Maria Aznar hat Libyen als erster Regierungschef eines westlichen Staates nach Aufhebung der UNO-Sanktionen besucht. Nach spanischen Medienberichten forderte er den libyschen Revolutionsführer Muammar el Gaddafi in Tripolis dazu auf, den Kurs der Öffnung des Landes fortzusetzen und den Kampf gegen den Terror zu intensivieren.
Für Aznar ging es bei dem Treffen in der libyschen Hauptstadt auch darum, die Investitionsmöglichkeiten für spanische Unternehmer in dem nordafrikanischen Staat zu verbessern. Gaddafi versicherte, dass spanische Investitionen willkommen seien. "Wenn es ein Problem gibt, sagen Sie es mir!", forderte er die Unternehmer auf, die Aznar begleiteten.
Der Weltsicherheitsrat hatte am Freitag seine Sanktionen gegen Libyen nach elf Jahren aufgehoben. Die Regierung in Tripolis hatte zuvor die Verantwortung für den Bombenanschlag auf ein PanAm-Flugzeug über dem schottischen Lockerbie im Dezember 1988 übernommen und damit begonnen, die 270 Opferfamilien mit je zehn Millionen Dollar (8,84 Mio. Euro) zu entschädigen.
(apa, red)
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