Schwere Unwetter: Gemeinden in Sizilien von Umwelt abgeschnitten
- Sieben Personen von Hausdach gerettet
- Unwetter mit katastrophalen Folgen wüten seit Tagen über weiten Teilen Italiens
Schwere Unwetter haben am Mittwoch Sizilien heimgesucht. In der Provinz Sirakus trat der Fluss Anapo über die Ufer und setzte mehrere Gebäude unter Wasser. Die Feuerwehrleute mussten sieben Personen retten, die auf dem Dach ihres Hauses Zuflucht gesucht hatten. Die Rettungsmannschaften erhielten Hunderte von Hilferufen.
Die Autobahn, die Sirakus mit Palermo verbindet, und die Bahnlinie wurden unterbrochen. Mehrere Kirchen aus der Barockzeit wurden schwer beschädigt. Die Zivilschutzbehörden forderten die Menschen auf, auf das Auto zu verzichten, um die Rettungsaktionen nicht zu erschweren. Einige Gemeinden der Provinz Sirakus sind von der Umwelt abgeschnitten, berichteten italienische Medien. Auch in der Provinz Catania wurden erhebliche Sachschäden, aber keine Opfer gemeldet.
Unwetter mit katastrophalen Folgen wüten seit Tagen über weiten Teilen Italiens. Am 29. August war es zu schweren Überschwemmungen im Kanaltal unweit der österreichischen Grenze gekommen. Dabei waren zwei Menschen ums Leben gekommen. Auch in der Provinz Taranto in der süditalienischen Region Apulien hatten schwere Unwetter vor zehn Tagen für große Sachschäden gesorgt. (apa)
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