Landtagswahlen in OÖ & Tirol: Spitzenkandidaten trafen zusammen
- Elefanten-Runde in OÖ wurde vom Thema Voest beherrscht
- In Tirol stand ÖVP-Absolute im Mittelpunkt
·Noch 1 Woche
Tirol & OÖ wählen: Kracht Koalition?
·Steuerreform
FPÖ will Teile doch schon 2004
·Andreas Khol
Koalitions-Klima "ein gutes"
·Koalition inside
NEWS: Wer wen liebt, wer wen hasst
·FP-Obmann?
Haider spürt keinen Drang dazu
·Koalitions-Pakt
Böhmdorfer will nachverhandeln!
·Mitdiskutieren!
Was halten Sie von Schwarz-Grün?
Auch bei der Elefanten-Runde vor der oberösterreichischen Landtagswahl gab es am Sonntag nur ein Thema: Die Voest. Während Landeshauptmann Josef Pühringer (V) die Arbeitsplätze in Oberösterreich gesichert sieht, äußerten die drei anderen Parteichefs große Skepsis. Bei der Spitzenkandidaten-Runde in Tirol dominierte indes das Thema absolute Mehrheit für die ÖVP.
Bei der im ORF Oberösterreich ausgestrahlten Debatte verteidigte Pühringer die Privatisierung der Voest, weil rund 35 Prozent der Aktien bei oberösterreichischen Eigentümern und 54 Prozent bei österreichischen seien und diese eine Plattform bilden würden. Der SPÖ-Spitzenkandidat Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider widersprach dem und kündigte zu der Privatisierung eine Beschwerde bei der Finanzmarktaufsicht an.
Der FPÖ-Spitzenkandidat Landesrat Günther Steinkellner erklärte, es sei keine Sicherheit für das Unternehmen gegeben, so lange nicht ein Treuevertrag der oberösterreichischen Aktionäre abgeschlossen würde. Der Grüne Spitzenkandidat, Klubobmann Rudi Anschober, verlangte ebenfalls eine rechtsverbindliche Verpflichtung für ein gemeinsames Stimmverhalten der Aktionäre.
Kein echtes Konfliktthema gab es bei der ORF-Diskussion in Tirol. Im Mittelpunkt des Interesses stand die sich abzeichnende absolute Mehrheit der ÖVP. Landeshauptmann Herwig van Staa argumentierte, dass seine Partei seit 1945 mit Ausnahme der jetzigen Legislaturperiode mit einer derartigen Mehrheit ausgestattet gewesen sei. SP-Chef Hannes Gschwentner wollte über mögliche Koalitionsvarianten nicht spekulieren. FP-Obmann Willi Tilg bezeichnete seine Partei als Garant für Kontrolle und Grünen-Spitzenkandidat Georg Willi forderte, dass nicht ein Mann oder eine Partei alleine im Land das Sagen haben dürfe. (apa)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
