252.000 Besucher: "Lange Nacht der Museen" war ein Erfolg
- Vorjahres-Rekord um 30.000 Kultur-Begeisterte übertroffen
Die vierten "Langen Nacht der Museen" am Samstagabend bzw. Sonntagfrüh hat nach Angaben des ORF 252.500 Besucher verzeichnet. Damit wurde die Rekordzahl des Vorjahrs um 30.000 Nachtschwärmer übertroffen. Insgesamt hatten 370 Museen ihre Pforten von 18.00 bis 1.00 Uhr Früh geöffnet.
Allein in Wien wurden in den registrierten 58 Museen 135.000 Besucher gezählt. Das größte Interesse weckte in der Bundeshauptstadt das neue Palais Liechtenstein mit 14.000 Besuchern, dahinter folgten das Naturhistorische und das Kunsthistorische Museum.
Das Liechtenstein-Museum bot nicht nur für einen Tag erste Einblicke in die erst in einem halben Jahr regulär öffnenden Räumlichkeiten, sondern präsentierte mit einem Konzert des spanischen Musikstars Jordi Savall ein höchst attraktives Zusatzprogramm.
Lange Gesichter gab es hingegen vor der Albertina. Statt Dürers Hasen sahen die Besucher nur einen Aushang: "Aufgrund beschränkter Besucherkapazität" nehme das Museum nicht teil.
In Stadt und Land Salzburg wurden 25.000 Besucher gemeldet, die meisten Nachtschwärmer besuchten die Residenz-Prunkräume. Die 31 beteiligten Museen in Graz verzeichneten 21.000 Besuche, hier lag das Schloss Eggenberg voran.
Insgesamt 43 Museen und Galerien waren in Tirol mit dabei, wo 20.000 Besucher gezählt wurden. In Kärnten hatten insgesamt 38 Museen und Galerien geöffnet und zählten 12.400 Besucher.
In Oberösterreich machten 41 Museen mit, 10.400 Besuche wurden registriert - die meisten im Lentos. 9.500 Besuche wurden in den 38 geöffneten Museen in Vorarlberg bzw. im Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz verzeichnet. In Eisenstadt waren 14 Museen dabei, die 6.900 Besuche zählten, in Niederösterreich hatten 71 Museen und Galerien geöffnet, in die 12.300 Besucher strömten.
(apa)
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