Freitag, 19. September 2003

Pkw-Verfolgungsjagd in Oberösterreich endete tödlich

  • 18-Jähriger produzierte schweren Unfall - Pensionist getötet

Tödlich endete eine Gendarmerie-Verfolgungsjagd in der Nacht auf Donnerstag im oberösterreichischen Bezirk Gmunden. Ein 18-jähriger Maurer ohne Führerschein krachte auf der Flucht frontal in zwei entgegenkommende Autos. Das schuldlose Opfer: Ein 71-jähriger Pensionist. Der 18-Jährige wurde bei dem Unfall schwer, fünf weitere Personen leicht verletzt.

Der Maurer war gegen 22.30 mit seinem Pkw auf der Westautobahn (A1) unterwegs. Einer Gendarmerie-Streife fiel die seltsame Fahrweise des 18-Jährigen auf, in weiterer Folge signalisierten sie dem Lenker, sein Fahrzeug anzuhalten. Dieser Aufforderung schien der junge Mann vorerst auch Folge zu leisten und verlangsamte die Fahrt. Als die Beamten aber näher kamen, gab der 18-Jährige Gas und flüchtete.

In der Ortschaft Wiesen in der Gemeinde Pinsdorf verlor der Flüchtige auf Grund zu hoher Geschwindigkeit die Herrschaft über sein Fahrzeug, prallte zuerst gegen die Leitschiene und kollidierte dann nacheinander mit zwei entgegenkommenden Autos, bevor sein Pkw über eine Brückengeländer fünf Meter in die Tiefe geschleudert wurde.

Der 18-Jährige wurde in seinem Pkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr schwer verletzt geborgen werden. Der 71-Jährige, der auf Grund einer Gurtbefreiung nicht angeschnallt war, starb noch am Unfallort. Seine mitfahrende Frau erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen.

(apa/red)

19.9.2003 09:57