Gleisdorf bietet als erste steirische Stadt SMS-Parken an
- Ab Mitte September läuft "m-parking" in der Steiermark an
Gleisdorf (Bezirk Weiz) bietet als erste steirische Stadt ab Mitte September SMS-Parken an. Dabei ersetzt ein SMS-fähiges Handy den Parkschein. In Wien ist eine derartige Zahlungsmethode seit September möglich, der offizielle Start des Regulärbetriebs erfolgt mit 1. Oktober.
Technisch wurde die Lösung als ASP-Modell (Application Service Providing) von Siemens Business Services und mobilkom austria realisiert. Gleisdorf ist die erste Gemeinde, die m-parking als ASP-Modell anbietet. Alle dafür notwendigen Programme laufen zentral im Siemens-Rechenzentrum in Wien. Die Software wird gemietet, was die Einrichtungskosten minimiert und das System auch für kleiner Gemeinden erschwinglich macht. Die aufwendige Testphase entfalle, Weiterentwicklungen des Systems kämen den Teilnehmern automatisch zu Gute, so Albert Felbauer, Geschäftsführer von Siemens Business Services.
m-parking für alle Handykunden
m-parking steht Kunden aller Mobilfunknetzbetreiber - auch Benutzern von Wertkartenhandys - offen. Nach einer einmaligen Anmeldung mit Handynummer und Autokennzeichen über www.m-parking.at benötigt man zum Parken nur noch ein SMS-fähiges Handy. Bezahlt wird dann über A1-Handyrechnung oder über paybox. Die Abrechnung an die Gemeinden erfolgt dabei durch die A1 Bank von mobilkom.
Ein Vorteil für die m-parking-Nutzer: Ein einmaliges Anmelden genügt, so dass beispielsweise eine Anwenderin oder ein Anwender aus Gleisdorf problemlos in Wiener Kurzparkzonen parken kann - benötigt wird lediglich noch die Aufladung des für Wien notwendigen elektronischen Stundenkontos. (apa/red)
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