Mittwoch, 10. September 2003

Im August waren 213.001 geringfügig beschäftigt

  • Saisonbedingter leichter Rückgang

213.001 Menschen waren in Österreich im August 2003 geringfügig beschäftigt. Im Vergleich zum Juli ist dies ein leichter Rückgang, der saisonal bedingt ist. Im Vormonat waren 60.494 Männer und 152.507 Frauen geringfügig beschäftigt gewesen.

Zu den geringfügig Beschäftigten kommen noch die geringfügigen Dienstverträge. Diese lagen für den August noch nicht vor, im Juli hatte ihre Zahl 40.203 betragen. Davon waren 16.242 auf Männer und 29.961 auf Frauen entfallen. Die Zahl der freien Dienstverträge, die über der Geringfügigkeitsgrenze von 301,54 Euro liegt, betrug im Juli 23.781. Die Aufteilung nach Frauen (11.697) und Männer (12.084) ist hier relativ ausgeglichen.

Der Freie Dienstnehmer gilt in der Sozialversicherung zwar als Unselbstständiger, aber in allen anderen Bereichen als Selbstständiger. Das heißt, im steuerlichen Bereich ist er einkommenssteuerpflichtig, im Arbeitsrecht gelten überhaupt keine Normen, er hat keinen Urlaubsanspruch, keinen Abfertigungsanspruch und keinen Entgeltfortzahlungsanspruch im Krankheitsfall. Während die Zahl der geringfügig Beschäftigten fast kontinuierlich (mit Ausnahme saisonaler Gründe) steigt, geht jene der Freien Dienstnehmer leicht zurück.

(apa/red)

10.9.2003 10:34